Nahezu täglich wird in den Medien über Antisemitismus berichtet. Selten wird hierbei jedoch ersichtlich, was genau darunter zu verstehen ist. Häufig scheint es so, als trete Antisemitismus nur in bestimmten Kreisen auf - beispielsweise bei Neonazis. Jedoch geraten dabei gerade subtilere Erscheinungsformen schnell aus dem Blick. Konsens besteht in Gesellschaft und Politik darüber, dass nationalistischer oder biologisch begründeter Antisemitismus geächtet werden muss. Wie steht es jedoch um subtilere Erscheinungsformen? (Alltags-)Antisemitismus wie zweideutige sog. Judenwitze, antisemitische Stereotype oder Klischees oder gegen das Existenzrecht Israels gerichteter Antisemitismus werden oft nicht erkannt, sind gesamtgesellschaftlich aber auch jenseits rechtsextremer oder islamistischer Milieus weit verbreitet. Der Online-Vortrag widmet sich, nach einer knappen Einführung über die historische Entwicklung des Antisemitismus, vor allem den aktuell dominanten Erscheinungsformen. Diese werden mit konkreten Beispielen aus dem gesellschaftlichen Alltag illustriert. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, warum Verschwörungstheorien und Antisemitismus so eng miteinander verwoben sind.
Referent: Prof. Christoph Wolf
Veranstaltung in Kooperation mit dem Digitalverbund #DigitalDienstag.
Anmeldeschluss am Kurstag 17:15 Uhr
Dies ist ein Online-Kurs.
Möglichkeiten der Teilnahme:
1. Laptop oder PC (mit Mikrofon/Headset, Kamera optional)
2. Smartphone/Tablet (mit Mikrofon/Headset, Kamera optional)
Es muss keine Software installiert werden. Sie erhalten am Tag der Veranstaltung einen Link an Ihre Email-Adresse zugesandt.
Anmeldeschluss am Kurstag 17:30 Uhr.
22.09.2026
18:00 - 19:30 Uhr
Online